Manchmal beginnt eine Reise mit einem kleinen Funken. Und manchmal dauert es viele Jahre, viele Fahrzeuge und einige Zufälle, bis genau dieser Funke zu einem echten Feuer wird. So war es auch bei Namensvetter Michael aka id7_tourer – und seinem Weg zum Volkswagen ID.7 Tourer.
Michael stellt sich vor
In diesem Jahr feiere ich meinen 40. Geburtstag. Ich bin verheiratet, stolzer Vater eines Sohnes. Seit dem 18. Lebensjahr fahre ich Auto. Autos begleiten mich also schon lange – und jedes davon erzählt ein Stück meiner eigenen Geschichte.

Wie alles begann – Golf II und Außendienstjahre
Mein erstes Auto war ein Geschenk zum 18. Geburtstag: ein Golf II mit defektem Anlasser. Kein Traumwagen, kein Neuwagen – aber mein Einstieg in die Welt der Mobilität.
2007 startete ich dann meine Laufbahn als Außendiensttechniker in einem der größten deutschen Unternehmen im Kommunikationsumfeld. Firmenwagen gehörten ab diesem Zeitpunkt zu meinem Alltag – allerdings Flottenfahrzeuge ohne echte Wahlmöglichkeit.
Gefahren bin ich u.a.:
· Opel Astra
· VW Touran
· VW Golf
· Seat Alhambra
Alles solide Begleiter, aber eben nicht „mein“ Auto.
Der Wechsel 2017 – Mein erster Passat
2017 wechselte ich das Unternehmen und damit auch das Auto: Ein VW Passat 2.0 TDI – endlich wieder etwas individueller, moderner und vor allem komfortabler für die vielen Kundentermine im gesamten Bundesgebiet im IN- und Ausland. Damals noch von einem ausscheidenden Kollegen konfiguriert und bestellt stand diese schwarze Schönheit an meinem ersten Arbeitstag für mich quasi unbenutzt bereit. Wieder ein Volkswagen.

Corona veränderte später zwar die Arbeitswelt, aber Termine vor Ort gab es weiterhin. Ein verlässliches Auto blieb also unerlässlich. Und die Bestellung für den Nachfolger war bereits platziert.
2020 – Der Schritt Richtung Elektromobilität
Im Juli 2020 begann für mich ein neues Kapitel: Mein erster Plug-in Hybrid – der VW Passat GTE.

Ich war einer der Ersten im Unternehmen, die sich in Richtung E-Mobilität wagten. Für die Firma war vieles Neuland: Ladeabrechnung, Prozesse, Infrastruktur.
Doch für mich?
Ein elektrischer Wendepunkt.
Die ersten Kilometer rein elektrisch waren faszinierend. Leise, dynamisch, neu. Ich begann mich immer intensiver mit dem Thema zu beschäftigen. Von da an war klar:
Der nächste Firmenwagen wird vollelektrisch – wenn bis dahin möglich.
Der Plan: Tesla Model Y – und warum es anders kam
Da ich aus der IT komme und Software für mich eine große Rolle spielt, schien die Entscheidung früh klar: Es sollte ein Tesla Model Y werden.
Mehrere Probefahrten machten wir als Familie – doch der Funke sprang nicht über. Vor allem nicht bei meiner Frau. Zu Leer, zu technisch, keine Knöpfe oder Schalter und ein hallender Innenraum.
Dann kam Corona, der Kilometerstand blieb niedrig – und so wurde der Leasingvertrag des GTE verlängert. Im Nachhinein: ein Glücksfall.
Dezember 2023 – Eine unerwartete Begegnung
Bei einem Werkstattbesuch stand er plötzlich vor mir: Ein ID.7 Pro in Mondsteingrau.

Nicht Liebe auf den ersten Blick – schließlich war ich geistig längst im Tesla-Universum. Aber irgendetwas an diesem Auto blieb hängen.
Kurz darauf sah ich das bekannte Video von CarManiac, in dem er in Brunnthal – quasi vor meiner Haustür – Tesla-Fahrern den ID.7 zeigt.
Am nächsten Tag schrieb ich meinem Autohaus. Keine Standard-Probefahrt – ich fragte direkt ein ganzes Wochenende an.
Und: es funktionierte.
Zwei Wochen später holte ich ihn ab. Einen schwarzen ID.7 Pro mit heller Innenausstattung.
Der Aha-Moment – und ein Familienausflug nach Salzburg
Mein Sohn – damals vier Jahre alt – stieg als Erster in den Kindersitz. Ich drehte mich um, schaute nach hinten und dachte:
„What the F* – wie viel Platz ist denn bitte hier drin?“**
Zu Hause nahmen wir als gesamte Familie Platz und ließen das Auto auf uns wirken. Selbst die Nachbarn kamen interessiert zum Schauen vorbei. Elegant. Mächtig. Bequem. Und gleichzeitig überraschend wendig für so ein großes Auto.
Wir beschlossen, damit einen Ausflug ins Hangar 7 nach Salzburg zu machen.
Bei bestem Wetter, entspannten 120 km und einem Verbrauch von 15,5 kWh/100 km war ich endgültig überzeugt.
Meine Frau übernahm später die Rückfahrt – schließlich sollte das Auto die ganze Familie glücklich machen. Und auch sie stieg mit einem Lächeln aus.
Die Entscheidung – und die Bestellung
Ende Mai war es so weit: Ich bestellte meinen ID.7 Tourer Pro – eigenständig konfiguriert, voller Vorfreude.
An genau diesem Tag wurden übrigens auch der Pro S und GTX bestellbar. Bei ersten Schritt in die Elektromobilität ist das Thema Reichweite immer und ständig ein großes Fragezeichen. Daher wäre vermutlich ein größerer Akku meine Wahl gewesen. Für mich aber zu spät – und rückblickend völlig egal. Denn mein Tourer passt perfekt zu uns. Ausstattung, Akku, Motorisierung. Perfekt.
Warten – und der Schritt in die Social-Media-Welt
Während ich auf den Liefertermin wartete, Konfigurierte man das hundertste Mal (gefühlt) das Auto erneut im Konfigurator. Überlegt, war es die richtige Entscheidung? Hätte ich was anders machen sollen? Doch die dunkle Innenausstattung? Und irgendwann kam eine spontane Idee in einer dieser Nächte, in denen man einfach nicht schlafen kann vor lauter Vorfreude:
„Warum starte ich nicht einfach einen Social-Media-Kanal über dieses Auto?“
Völlig verrückt. Völlig ungeplant. Aber eine der besten Entscheidungen.
Ich begann, Fragen zu beantworten, Erfahrungen zu teilen, mich mit anderen auszutauschen – und merkte, wie viel Spaß es macht.
Heute bin ich Teil verschiedener Communities rund um Volkswagen und die ID-Familie. Mein eigener Blog auf Instagram wächst stetig und hat inzwischen über 4.000 Follower. Highlight hierbei war sicherlich die Kontaktaufnahme von Volkswagen, die zwei meiner Reels selber auf ihrem offiziellen Sozial Media Kanal teilen wollten, was ich selbstverständlich „erlaubt“ habe.
https://www.instagram.com/reel/DPYSJU-jZUW/
https://www.instagram.com/reels/DIGJDrtPA0z/
Mit vielen Reels und Storys rund um den ID.7 Tourer versuche ich das Publikum regelmäßig mit Content zu versorgen. Sei es zu Problemen beim Fahrzeug, Lösungsansätzen oder meinen Fahrten besonders auf der Langstrecke. In Fragerunden biete ich auch jedem an, seine Fragen rund um das Auto, die Elektromobilität allgemein oder auch zu meiner Person zu stellen. JEDER bekommt bei mir eine Antwort. Und vielleicht trage ich damit einen kleinen Teil dazu bei, E-Mobilität verständlicher zu machen und Hemmschwellen abzubauen.
Fazit – Mehr als nur ein Auto
Nach über einem Jahr kann ich sagen:
Der ID.7 Tourer ist genau das richtige Auto für mich – und für uns als Familie.
Platz, Komfort, Technik, Effizienz – und der gewisse Funke, der am Anfang nur ein kleines Glimmen war.
Aus einer zufälligen Begegnung wurde eine Entscheidung. Aus einer Entscheidung ein neues Kapitel. Und aus einem Auto eine Leidenschaft, die ich heute mit vielen anderen teile.
Vielen Dank für die Vorstellung. Schön das Du ein Teil der #IDcommunity bist!






























