Belgian Bad Buzz

Dieser ID. Buzz GTX kennt keine Zurückhaltung

Tiefer? Check.
Breiter? Check.
22 Zoll? Check.
Airride? Check.
Motorsound im Elektro-Bulli? Aber sowas von.

Was da aus Belgien zu uns rüberrollt, hat mit einem serienmäßigen ID. Buzz GTX nicht mehr allzu viel gemeinsam. Die Basis: ein 2025er ID. Buzz GTX. Das Ziel: offenbar alles – nur nicht unauffällig.

Und genau deshalb müssen wir euch den Buzz aka buzzy_gtx von Wouter unbedingt zeigen.

Erstmal Farbe bekennen

Der erste Schritt: KPMF Hypnotic Black Violet Gloss.

Der Buzz bekam einen Half-Wrap in dieser ziemlich abgefahrenen Farbe. Je nach Licht wirkt das Ganze tiefschwarz, im nächsten Moment knallt das Violett durch.

Dezent?

Nö. Soll es auch gar nicht sein.

Bodykit drauf. Bad Buzz „on“.

Danach ging es der braven Serienoptik endgültig an den Kragen.

Ein Kit von Motordrome Design sorgt für deutlich mehr Attacke, dazu kamen Irmscher LWB-Seitenschweller für den langen ID. Buzz.

Plötzlich wirkt der Elektro-Bulli breiter, tiefer und eine ganze Ecke böser.

Aus „Buzz“ wird langsam Bad Buzz.

22 Zoll. Weil 21 einfach zu vernünftig wären.

Bei den Rädern wurde ebenfalls nicht lange über Zurückhaltung diskutiert.

Verbaut wurden Korbach PS25 in 22 Zoll, standesgemäß mit Michelin Pilot Sport 4S.

Vorne: 9,0J x 22 ET35 – 245/30 R22
Hinten: 10,5J x 22 ET45 – 285/25 R22

Ja, richtig gelesen: 285er auf der Hinterachse.

Das ist nicht mehr einfach nur „ein bisschen andere Felgen“. Das ist eine Ansage.

Moment mal… ein Elektro-Bulli mit Motorsound?!

Jetzt wird’s herrlich bekloppt.

Wouter fehlte bei seinem GTX tatsächlich etwas vom guten alten Verbrenner-Feeling – genauer gesagt: der Sound.

Also kam ein Maxhaust Soundsystem rein. Ab sofort kann der Buzz V8, V6, F1, GTI oder auch AMG-Sound simulieren.

Elektro fahren und trotzdem auf Knopfdruck akustisch ein bisschen eskalieren?

Kann man machen.

Und bei diesem Buzz wundert uns mittlerweile sowieso nichts mehr.

Airride: Ab auf den Asphalt!

Ein solcher Umbau braucht natürlich noch die passende Höhe.

Oder besser gesagt: möglichst wenig davon.

Für das Fahrwerk ging es zu Kean Suspension aus Belgien. Dort bekam der GTX sein Airride spendiert.

Luft raus. Buzz runter.

Und plötzlich sitzen die 22-Zöller genau dort, wo sie bei einem Showcar hingehören: richtig satt in den Radhäusern.

Spätestens jetzt ist der Familien-Bulli offiziell Geschichte.

Dieser Buzz will nicht jedem gefallen

Und genau das macht ihn interessant.

Dieser belgische ID. Buzz GTX versucht gar nicht erst, Everybody’s Darling zu sein. Hypnotic Black Violet, Bodykit, 22 Zoll, 285er Hinterreifen, Airride und künstlicher Motorsound – hier wurde ziemlich konsequent eine Idee durchgezogen.

Ist das vernünftig?

Wahrscheinlich nicht.

Muss Tuning immer vernünftig sein?

Zum Glück auch nicht.

Wir feiern vor allem eines daran: Der ID. Buzz wird immer mehr zur Spielwiese für Individualisten. Vom Camper über den Offroader bis zum komplett durchgestylten Showcar ist mittlerweile fast alles dabei.

Und dieser Belgier?

Der gehört definitiv in die Kategorie:

LOW. WIDE. WILD.

ID. Community – Buzz beyond stock.

#IDcommunity

Klickt euch durch die Galerie: (Fotos u.a. von carsociety.nl)